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Weltuntergang seit 2012

„Generation Weltungergang“ heißt ein Buch welches ich durch Zufall auf den Audibel Angebot gefunden habe. Ich hab mal kurz reingehört und – mal abgesehen von der kurzweilige Form – fand ich es sehr überraschend treffend unsere momentane gesellschaftliche Stimmung dargestellt.

Immer öfter und mehr wird uns suggeriert, das alles was wir tun falsch ist. Auch ich habe immer öfter das Gefühl, nicht „genug“ zu sein. Nicht genug öko, bio und fair.

Alles ist schädlich und schlecht …. was zu unserem momentanen Basis-Lebensstandart gehört.

Egal ob es um das Essen, die Bekleidung, das Wohnen oder die Fortbewegung geht.

Seit wann ist das so? Wann kam diese ganze Co² Diskussion und die Klimaerwärmung und der intensive Vegan Hype auf.

Ganz intensiv wurde es kurz vor 2012….. da waren wohl ganz viele Menschen auf das Weltuntergangs Szenario eingestimmt und haben die kritische Masse überschritten. (Ja ich weiss, Veganer gibt’s es schon länger)

Seitdem gibt es nur noch schlechte Nachrichten was die Erde angeht. …. und alles bekommt ein „Greenwasching“: Öko und bio, vegan und fair. Oft prangen auf den Verpackungen mehr Siegel von irgendwelchen Tests und Kategorien, als Inhaltsangaben.

Davor gabs nur den blauen Engel und eventuell den grünen Punkt (der leider nicht die Müllvermeidung unterstützt – im Gegenteil)
Als ich meine Lehre im Einzelhandel angefangen haben, waren alles Gemüse und Obst an der Gemüsetheke noch unverpackt zu bekommen. Ich hab noch Kartoffeln abgewogen (für Tante Lina in kleinen Portionen, da muste sie nichts wegwerfen) und Äpfel in die PapierTüte gezählt.

Ich bin zu Fuß zur Arbeit und zur Berufschule – da ich mit 16 Jahren noch keine Führerschein machen konnte. (wäre doch mal was zum Co² sparen, Führerschein erst ab 21 und nur 1 Auto pro Familie)

Ab wann ist das aus dem Ruder gelaufen?

Ja, wir machen auf jeden Fall zu viel „Müll“ …. aber ich denke etwas weniger unnötiger Konsum, normale Mischkost (bei der nicht kiloweise Obst und Gemüse aus Paragya und Spanien weggeworfen werden) und bewusster Umgang mit Ressourcen können mehr bewegen, als ein ständig schlechtes Gewissen.

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