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Ahnenfest 2020

Dieses Jahr 2020 ist ja alles ein wenig anders. Gerade jetzt sollten wir uns von der Bewertung „Besser oder schlechter“ trennen. Es ist einfach anders. So wie sich auch Menschen und ihre Meinungen, von deinen unterscheiden und dadurch „anders“ sind.

Diese „anders sein“ ist mehr als das was du gewohnt bist, du musst dabei deine „Komfortzone“ (blödes Wort – ich mag Komfort) verlassen und vielleicht kannst du dann erkennen, das es uns nicht einschränkt, sondern neue, andere Erfahrungen ermöglicht. 

Dieses Jahr gibt es – aufgrund der Corona Verordnungen – also kein großes gemeinsames Ahnenfest bei uns, sondern wir dürfen es auf eine andere Art und Weise feiern. (Wobei wir persönlich in zwei Feste unterscheiden – Halloween kalendarisch und Samhain nach dem Mondstand)

Im kleinen, privaten Rahmen. Vielleicht nur du und deine Ahnen? Du bist nie alleine. Eine Reihe von Menschen steht hinter dir und eine Reihe wird vor dir entstehen und du bist mitten drin, in diesem Netz von Verbindungen.

Vielleicht ist das ein Grund, warum wir zu Halloween so viele Spinnennetze als Deko haben??

Halloween. Auch wenn wir hier oft kritische Stimmen zu diesem typischen amerikanisierten Fest hören (von einigen Gruppierungen werden sogar Flugblätter mit Warnungen verteilt), finde ich es gut das es immer bekannter wird.  Zu mindestens wenn man sich über die Wurzeln informiert und nicht nur den äußerliche Gruseleffekt sucht. Wobei die ganzen Attribute schon passend sind; es geht um Tote, Blut(slinie) und Dunkelheit.

 Ich weiß auch gar nicht warum sich die Christen darüber aufregen; „All Hallow Event“ der Abend vor Allerheiligen, nimmt doch Bezug zum christlichen Allerheiligen.

Die Wurzeln dieses Festes sind aber noch viel älter. Wir finden es schon im Calender von Coligny als Beginn des Monats samoi erwähnt. Der keltische Jahresanfang, lag am Beginn des Winterhalbjahres, der Dunkelheit. So wie alles Leben im Dunkeln beginnt.  Auch das menschliche beginnt in der Schwangerschaft, nicht erst am Tage der Geburt.

Wir feiern also quasi den Neubeginn.  Was hat das mit einem Ahnenfest zu tun, werden sich einige vielleicht fragen. Ein Neubeginn, ist niemals wirklich neu, sondern baut immer auf das Vorangegangen auf.  Für uns ist alles „neu“, wenn wir es zum ersten Mal in dieser Form wahrnehmen.  Wir sind nicht „neu“ wenn wir auf diese Welt kommen, nur unsere Form. Alle die vor uns waren, haben zu dieser neuen Form beigetragen. Wir haben genetische Merkmale und epigenetisch Erfahrungen mitbekommen, die uns zu dem machen was wir sind.

Es geht bei unserem Ahnenfest, also nicht darum die Toten zu betrauern, sondern dankbar für das Geschenk unseres Lebens zu sein. Unseren Vorfahren zu gedenken und ihnen dafür zu danken. Deshalb laden wir sie durch ein Licht zu uns ein und stellen ihnen einen Gabenteller auf die Schwelle. Den Brauch ein Grablicht aufzustellen kennen wir noch heute von den Katholiken und die Gaben finden wir in den Sankt-Martinsumzügen wieder. Es ist alles noch da.

Es heißt das gerade an diesen Schwellentagen, wie den Jahreskreisfesten, die Schleier zwischen den Welten besonders dünn sind. Wir also gut Kontakt zu den Verstorbenen aufnehmen können.  Du kannst natürlich zum Friedhof gehen und dort eine Kerze aufstellen. Aber viel schöner ist es doch, unsere Ahnen zu uns nach Hause einzuladen.  Hab keine Angst davor. Es sind deine Eltern, Großeltern, Ur-großeltern…  es sind deine Verwandten.

Such dir zuhause einen Platz an dem du einen „Ahnentisch“ gestalten kannst. Das kann direkt am Esstisch sein oder auch auf der Fensterbank oder einem speziellen Altartisch, wenn du einen hast. Decke ihn schön ein, stell Fotos von denen auf die du einladen möchtest, (bitte darauf achten das nur Verstorbene auf dem Foto sind), vielleicht hast du auch das eine oder andere Erinnerungsstück.

Lege ihnen Gaben dazu. Was hat deine Oma/Opa gerne gemocht; ein Glas Wein, ein besonderer Kuchen oder eine Zigarette.  Erinnere dich… schau dir Fotos an, vielleicht gemeinsam mit deiner Familie und erzähle von ihnen. Mach einen Feiertag daraus, mit einem leckeren gemeinsamen Abendessen. An dem ihr eure Speisen auch mit euren Ahnen teilt, legt ihnen etwas davon auf den Ahnentisch. (ich stelle immer ein extra Gedeck auf)

Du kannst auch ein kleines Ritual dazu machen.  Entzünde eine Kerze und vielleicht etwas Räucherwerk. (Weihrauch und Lavendel macht eine schöne Stimmung,  …)

Erinnere dich deiner Ahnen Line und verbinde dich mit ihnen: Ich bin …. (Name), Tochter von ….. (Mutter), Tochter von ….. (Oma) , Tochter von …. (Urgroßmutter)…   Soweit du ihren Namen kennst. Wenn du es bewusst laut aussprichst, wirst du spüren wie sehr es dich verbindet.

Frauen wählen eher ihre weibliche Linie, Männer ihre männliche… du kannst natürlich auch beides machen, dann wirst du aber schnell merken, wie vielfältig die Verbindungen schon nach 3 Generationen sind.  Erkennst du das Netz, das dich hält…?

Was hast du von ihnen geerbt und wofür bist du dankbar? .. genetisch, materiell, kulturell.

Was hast du von ihnen bekommen?  Da geht es nicht nur um das Erbe im eigentlichen Sinne, wie das Haus oder die alte Standuhr.   Du selbst bist das Erbe: Haarfarbe, Augenfarbe, … aber auch bestimmte Eigenschaften wurden durch deine Eltern und Großeltern geprägt.

Und ja, auch unsere Kultur/Kunst/Geschichte ist ein persönliches Erbe. All deine Vorfahren haben dazu beigetragen. Auf ihr Art und Weise, durch ihre ganz persönliche Geschichte durch Kriege und Aufbauzeiten hindurch. Ihre Erlebnisse und Erkenntnisse haben uns alle zu dem werden lassen, was wir jetzt sind.  

Was wirst du deinen Nachkommen vererben? Egal ob du Kinder hast oder nicht.. Welche eine „Kultur“ die du gerade durch dein Sein prägst, wirst du weitergeben?  Eine der Offenheit und Freude oder der Angst.

Du kannst es deinen Ahnen – den vergangenen und den zukünftigen – in einem stillen Gebet erzählen oder du kannst ihnen einen Brief schreiben. 

Was beschäftigt dich gerade besonders? Die Ahnen um Rat zu fragen, ist in vielen Völkern etwas ganz alltägliches. Bei uns leider weniger. Wobei wir bestimmt schon alle mal gedacht haben: „Was würde Oma/Opa jetzt sagen und tun?“  (und wenns nur darum ging einen Fleck zu entfernen.)

Gehe in dich und werde ruhig, bitte deinen Ahnen und stelle eine Frage, die dir wichtig ist. Dann lass  die Gedanken aufsteigen und warte auf eine innerliche Antwort. Oft kommt sie sehr schnell und unvermittelt.

Vielleicht traust du dir dabei selbst nicht, dann kannst du auch eine Karte ziehen. Karten – und es gibt so viele schöne Decks- sind ein gutes Hilfsmittel für die Antworten aus dem Unbewustem. Du bist mit allem Verbunden.  Lass dieses Gefühl der Verbundenheit und Dankbarkeit in dir entstehen.
Das ist auch schon alles was du in einem Ritual machen musst. Alles andere sind nur Äußerlichkeiten.

Auch wenn wir dieses Mal nicht zusammen feiern können, werden wir verbunden sein.  

Auf eine andere Art und Weise. Nicht bunt und laut, sondern still und leise. Wir in unseren Gedanken und mit unseren Ahnen in unserem Herzen.

Wir wünschen euch ein besonderes Samhain.

Vollmond im Oktober

Das wird ein spannender Oktober .. zumindestens für alle Mondsüchtigen.

Wir haben nämlich zweimal das Vergnügen die Mondin zu Besuch zu haben.

Am 1. Oktober 2020 um exakt 23.05 Uhr und am 31.10.2020 (Samhain) um 15.51 Uhr. Das liegt daran sie für einen vollen Umlauf lediglich 29,5 Tage benötigt. Dieses Phänomen wird in Amerika übrigens “Blue Moon” genannt. Woher diese Bezeichnung kommt ist nicht ganz geklärt. Der Mond ist nicht blau, aber vielleicht der Betrachter 😉

Bei uns kennen wir ihn, als Herbstmond, Blutmond oder auch Jägermond. Es ist die Zeit der Schlachtung, aller Tiere die nicht über den Winter gebracht werden können und es werden Vorräte für die kommende kalte Zeit angelegt.

Der Vollmond am 1. Oktober steht im Zeichen des Widders. Eine sehr aktive Energie zum Ausgleich des Sonnenzeichens Waage. Mars und Venus stehen sich gegenüber.

Das kann schon mal zu Reiberreien führen, wenn nicht im außen, dann zumindestens in uns. Zweifel und ambivalente Gefühle lassen uns in der Nacht nicht ruhig schlafen. Doch die vielen Gedanken haben ein Ziel. Klarheit in den Tag zu bringen.

Falls du noch kein Ernte-dank Ritual gemacht hast, wäre jetzt Zeit mal darüber nachzudenken, wofür du dankbar sein kannst. Oder warum du das Gefühl hast, nicht das zu bekommen, was du dir wünscht.

Manchmal scheint es einfach nicht zu klappen. Hast du auch das Gefühl immer zu viel zu geben und nichts zurück zu bekommen.

Warum ist die Saat nicht aufgegangen? Haben wir etwas nicht beachtet?Den richtigen Zeitpunkt verpasst, den falschen Ort gewählt ….

Wir können nur ernten was wir gesät haben Wir müssen uns kümmern, Energie und Zeit investieren

Und auch das Ernten ist Arbeit. Das gilt im Garten genauso wie in einer Beziehung oder in einem Job.

Vollmond Ritual

Du kannst mit einem kleine Ritual Klärung in deine Situationen und deine Ernte einbringen.

Du brauchst nicht viel dafür und auch keinen großen Altar und irgendwelchen Zauber. Die wirklich wichtigen Dinge sind einfach 😉

Besorge dir einige Baumwollbänder oder dicke Wolle, in einer Farbe deiner Wahl. Und jede Menge kleine Schmuckstücke, Muscheln mit Löchern oder Steine mit Ösen oder ähnliches und einen Ast/Stab.

Nimm dir etwas Zeit und mach es dir bequem. Vielleicht magst du eine Kerze entzünden oder etwas räuchern. Musik kann aber muss nicht sein. Eine Tasse Tee kann helfen.

Beginne nun dein momentanes Leben zu betrachten und nimm dir für jede Aufgabe z.B: Job, Nebenjob, Kinder, Partner, Hobby, Freundin, Eltern, Projekte die du dieses Jahr begonnen hast einen Faden


Befestige die Fäden quer an einem kleinen Ast.

Beginne nun jede einzelne Reihe durchzuarbeiten. Für jede Schwierigkeit machst du einen dicken Knoten in das Band, für jeden positiven Ereignis,  für jeden Erfolg, hängst du etwas Schönes hinein.(Kann auch ein kleiner Zettel sein)
Wenn die einzelnen Fäden in Beziehung stehen, z:B. du den Erfolg im Job, der Unterstützung deines Partners zu verdanken hast –  den Spass mit den Kindern, einem Urlaub mit den Großeltern, – ein neues Projekt, der Inspiration eines Freundes –  dann verbinde diese Fäden miteinander.

Wenn etwas beendet ist, so hänge ein Symbol für das Ende daran und schneide den Faden ab.

So entsteh nach und nach ein Gewebe deines momentanen Lebens.
Betrachte es… wie viele Fäden bleiben offen, wie viele Knoten hat das Ganze, wie viel Freude hat es dir gebracht. Wie wirkt es auf dich…
Vielleicht spürst du die Schönheit und Kraft dieses Gewebes, egal wie chaotisch es ausschaut.  Spüre in dich hinein, und du wirst Überraschung und Dankbarkeit fühlen … und das du keinen großen Unterschied machst, zwischen den Problem Knoten und den schönen Punkten in dieser Zeit.  Alles gehört zum Netz des Lebens dazu.

Hänge es über Nacht in das Licht der Vollmondin. (nach draußen oder ins Fenster) Ähnlich wie bei einem Traumfänger, wird die Mondin die Erfahrungen segnen und die guten Kräfte für dich bündeln und zu dir zurück führen und die blockierenden Erfahrungen freilassen.

Am anderen Morgen kannst du es dir wieder ins Haus holen und du wirst daran immer wieder erinnert, wie kunstvoll dein Leben ist.

Ich bin dankbar dafür.

Guten Morgen

Ein wunderschöner sonniger September Morgen. Ich liebe den Nebel am See.

Ich mag den September. Das Licht wird sanfter und die Farben des Sommers verglühen. Ich mag die Mischung zwischen kalten Nächten und warmen Tagen, wenn es abends schon früher dunkel wird und man am Lagerfeuer sitzen kann. Ich liebe Zwiebelkuchen und Federweißer … Die Ernte ist fast eingebracht und das muss gefeiert werden. Was kannst du dieses Jahr feiern? Ich feiere meine Liebe, den Mann an meiner Seite, die viele Zeit die ich hatte zu wachsen und andere wachsen zu sehen, die Ruhe – dank Corona – zu schöpfen und zu genießen …. die Zeit hat Früchte getragen und ich hoffe die Saat fürs nächste Jahr hält was sie verspricht.

Vier Richtungen

Bist du nah am Wasser gebaut …. hast Angst in deinen Emotionen zu ertrinken… unterzugehen in den Anforderungen des Alltages….      

Dann bist du hier richtig:

Schamanisches HeilungsWochenendWorkshop


Der Medizinkreis besteht aus vier Richtungen, in der die Kraft der Elemente wirken. Vier Speichen halten es im Gleichgewicht und schaffen einen Raum für ganzheitliche Heilung. Durch 4 Seminare in den unterschiedlichen Energien des Jahreskreises, versuchen wir unsere innere Mitte zu erreichen. Denn aus der eigenen Mitte heraus, sind alle Wege frei.


Herbst Viertel – Wasser – Emotionen – Flow

  1. Oktober, Samstag 10 bis 18 Uhr
  2. Oktober, Sonntag 10 bis 16 Uhr
    Gebühr: 140.-€

An diesem Wochenende wollen wir im sicherem Rahmen in die Tiefe gehen. Inhalte:

  • Unbekanntes Gewässer – Gefühle erkennen und benennen
  • Fluss des Lebens – Wo habe ich meine Kraft verloren, was blockiert mich und wie kann ich wieder ins fließen kommen?
  • Abtauchen – Zeit für dich – Auftauchen

Schamanisches Reisen, Medizinrad Aufstellungen, Visionwalk, schamanische Orakel und anderes dienen hierbei zur Befundung und verschiedenste schamanische Techniken zur individuellen Lösung.


Wir werden in der Gruppe und persönlichem Einzelsetting arbeiten.
Hierfür stehen den Teilnehmern zwei langjährig schamanisch Praktizierende zur Verfügung,
Wolfgang Gräser, Jahrgang 1960, Physiotherapeut
Ingrid Gräser-Fricke, geboren 1964, Heilpraktikerin für Psychotherapie
ergänzt durch ein Team gut ausgebildeter, erfahrener Schüler der Be-geistert leben Schamanenschule

kaum zusätzliche Kosten: Übernachtung im Seminarraum oder Zelt möglich, Küche steht zur Verfügung. Naherholungsgebiet, nächste Einkaufsmöglichkeit ca. 1km, Bahnhof 1, 2 km

Lughnasadh

Wir feiern Lugnasadh, das 1. Ernte Fest. Kalendarisch wird es am Vorabend zum 1 August gefeiert. Nach dem Mondkalender feiern wir es am abnehmenden Halbmond, also am Dienstag den 11. August. 

Lughnasad ist das Fest des Lugh, des Sonnenkönigs. Er muss sich der Schnitterin, der dunklen Göttin stellen, die langsam aus dem Schatten tritt und ihr Reich tagtäglich um ein paar Minuten erweitert.

Der Herbst beginnt. Überall reift das Korn und die ersten Felder sind schon abgeerntet.

Zeit das erste Brot zu backen. Das reife Korn trägt die Kraft der Sonne in sich und so backen wir aus dem Mehl ein Brot in Form des Sonnenrades.  Der Name Lammas, kommt von Laibmess und bezieht sich auf den christlichen Segen mit dem Brotlaib, aus dem ersten Korn.


Die Schnitterin klingt bedrohlich und macht vielen Angst, aber nur durch das Fallen der Ähren, durch die Ernte, könnten wir genährt werden.  Gerade dieses Fest macht uns die Verbindung von Leben und Tod sehr eindrücklich deutlich. Gerad noch was der Apfel hier, hing in voller Pracht am Baum und nun ist er fort, scheinbar, denn wir haben ihn gegessen und doch ist er noch hier, in uns und nährt uns.

Hierfür können wir zu Lammas, ein Ritual des Dankes und des Abschließens machen.

Kauf dir eine Tüte Korn, das können Körpermischungen aus dem Bioladen sein oder Sonnenblumenkörner aus dem Supermarkt.

Und Zutaten um ein Brot zu backen.  Wenn du nicht backen kannst, dann kannst du auch einen Brötchenkranz vom Bäcker holen, aber ein von eigener Hand gebackenes hat einfach mehr Energie von dir selbst. Wobei auch ein bezahltes Brot deine Energie bekommt. Mach es dir nicht zu kompliziert, mach es dir nur bewusst.

Schaffe dir einen Platz für dein Ritual. Am schönsten ist es natürlich draußen, die passende Zeit wäre der Abend, wenn die Sonne untergeht. Schmücke ihn mit Blüten und einer Kerze, einem Kelch Wasser. Werde dir die Gegenwart der Götter bewusst.

Magst du räuchern, singen oder trommeln, um dich auf das Ritual einzustimmen, anzukommen und dich zu öffnen.

Schütte die Körner vor dir in einer große Schale und stelle drei kleine Schalen dazu.

Fühle die Körner, nimm sie in deine Hand, spüre sie. Das ist ein Lebensmittel im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist schwer und voller Kraft.

Gehe nun in deinen Gedanken in diese Jahr zurück und bringe die Ernte ein:

Nimm dir erste Schale. Was hat uns dieses Jahr gebracht, auch nicht so angenehme Situationen, haben einen Nutzen. Schau dir an was schiefgelaufen ist und was du daraus lernen konntest. Gebe für jede Situation die dir einfällt etwas von den Körnern in deine Schale.

Dann nimm die zweite Schale: …  schau was du geschafft hast, was positives in dein Leben gekommen ist und was dich weiter nähren kann. Und fülle damit diese Schale.

Nun nimm die dritte Schale und schau dir noch die verpassten Chancen und Gelegenheiten an, auch sie sind nicht nutzlos. Die Körner die auf den Boden fallen, treiben im nächsten Jahr neu aus. Trauere ihnen nicht nach, sondern überlege was daraus geworden ist. Hat es dir Zeit oder Geld oder andere Erfahrungen geschenkt.  Was ist dir dadurch dieses Jahr erspart geblieben und vielleicht ist ein Wunsch entstanden der im nächsten Jahr wachsen kann. Fülle auch für dieses die Schale mit Körner.

Überlege gut was dir noch einfällt und wo du noch was nachfüllen kannst. Lass dir Zeit, das Jahr noch einmal zu überdenken.

Nun nimm die Erste Schale…. Hast du einen Platz, an dem du Vögel füttern kannst. Dann gibt sie mit einem Segen den Vögeln, danke für die Erfahrung und Erkenntnisse die du daraus erhalten hast, aber lass die Geschehnisse los, lass sie fliegen. Stell dir vor, wie die Vögel sie fressen und sie weit fort bringen, sie verdauen und nicht mehr davon bleibt, außer Dünger für neue Erfahrungen.


Nun nimm die zweite Schale. Backe ein Brot oder verziehre das gekaufte Brot mit den Körner, z.B. mit Ei bestreichen und Körper aufstreuen und kurz aufbacken. Dieses Brot soll dir die Nahrhaftigkeit aufzeigen. Iss es –  ein Stück jetzt, falls du das Ritual erst beenden möchtest oder mach eine ausgedehnte Essenspause und spüre die Kraft, welche dir die Zufriedenheit und das Glück dieses Jahres bringen.

Nun nimm die dritte Schale und suche dir einen Ort wo du sie säen kannst. Gibt sie Mutter Erde zurück und bitte sie, dir neue Möglichkeiten zu eröffnen und die Fähigkeit neue Chancen zu erkennen und zu ergreifen, zu stärken.  So wie sie erst ruhen und dann wachsen, werden sich deine Fähigkeiten ausbilden und dein Mut reifen, aktiv am Leben teilzunehmen. Gieße es mit dem Wasser vom Altar.

Spüre den Segen aller und beende das Ritual auf deine Weise. Du kannst singen oder trommeln oder einfach nur meditativ nachspüren bis es sich für dich gut  und beendet anfühlt.

Gesegnetes Lughnasadh

Mittsommer

Unsere große Mittsommer Feier musste wegen Corona leider ausfallen, aber auch alleine kann man gut feiern… auch wenn wir es oft nicht machen. Warum eigentlich nicht? Alle Energien stehen uns zur Verfügung.

Gerade Mittsommer ist eine wunderschöne Möglichkeit das Leben zu feiern und zu genießen. Die Sonne, der Sommerkönig ist auf einem Höhepunkt angekommen. Wir haben Sommer-Sonnen-Wende, die kürzeste Nacht des Jahres. Aber jetzt wird seine Regentschaft von der Dunkelheit bedroht.

Wir haben unser Nachtlager draußen im Druidenkreis aufgeschlagen. (In unserem Alter darf es auch ein wenig mehr sein, als nur der Schlafsack, wir haben tatsächlich ein Bett im Garten ;). )Wir haben Blumen- und Eichenkränze gebunden, den Sonnenuntergang gesegnet und den Sonnenaufgang begrüßt. Durch die dunkle Zeit der Nacht hat uns ein großes Feuer begleitet.

Walpurgis oder Beltane

heute wären wir eigentlich in Stemwede auf dem Waldfriedenfestival und würden „Hai in den Mai“ feiern. Nun müssen wir wegen dem Corona Virus zuhause bleiben und auch ein großes Fest im Garten ist leider nicht möglich.
Und dennoch werden wir feiern…

Heute am 30.April feiern wir Walpurgis. Es ist ein kalendarischer Termin, der seinen Ursprung in den alten Mondfesten hatte. Beltane feiern wir erst am nächsten Vollmond
Der Name Walpurgisnacht leitet sich von der hl. Walburga (auch Walpurga oder Walpurgis) ab, einer Äbtissin aus England (≈ 710–779). Der Gedenktag dieser Heiligen wurde im Mittelalter auf den 1. Mai gelegt.


Traditionell gilt die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai als die Nacht, in der die Hexen insbesondere auf dem Blocksberg (der „Brocken“ im Harz), aber auch an anderen erhöhten Orten, ein großes Fest abhielten. Diese Vorstellung ist beeinflusst von den sinnlichen Beschreibungen des Hexensabbats in der Literatur des 15. und 16. Jahrhunderts. Verbotene Lust war schon immer ein starker Antrieb. Und so gab es wilde Gerüchte und Bilder dieser Hexennächte, in denen sie sich mit dem Teufel vermählten um Hexenkräfte zu erhalten. Mit der sehr rigoros gehandhabten Christianisierung wurden viele alten Bräuche als heidnisch verdammt und umgedeutet. Einige davon finden wir im ländlichen Brauchtum wieder.


Die Christen nutzen zu Walpurgis den Reinigungsaspekt. Walpurgis gilt als Schutzheilige gegen Pest, Husten und Tollwut Der Gang zwischen zwei Walpurgisfeuern soll reinigen und Seuchen fernhalten. Die auch heute noch in weiten Teilen Deutschlands gefeierten Hexenbrennen scheint eine Mischung aus diesen ursprünglichen Ritualen zu sein.


Beltane ist ganz eindeutig ein Fruchtbarkeitsfest. Ein bäuerliches Fest zur Aussaat nach dem Mondkalender. Hier geht es um die intensive Verbindung zwischen Erde und Sonne, die jetzt schon spürbar ist. Die Erde ist erwärmt und kann den Samen empfangen, um ihn auszutragen. Rituelle Liebesakte auf den Feldern sollten in vorchristlicher Zeit angeblich die menschliche Fruchtbarkeit auf den Ackerboden übertragen oder andersherum.
Symbolisch steht hierfür der Maibaum.Der Maibaumstamm symbolisiert männliche Stärke und Gesundheit. Die Baumrinde muss jedoch entfernt werden, denn der Sage nach könnten sich böse Geister, getarnt als Käfer, unter ihr verstecken. Als Sinnbild für das Weibliche und die Fruchtbarkeit steht der Maibaumkranz. Das im Baumwipfel belassene Grün verleiht dem Maibaum seine Kraft, denn in der Baumkrone wohnen gute Geisterwesen und Götter. Die bunten Maibaum Bänder sind Symbole für das Blühen und das Wachstum.
Im Volksbrauchtum, werden zum 1. Mai traditionell die Maibäume, meist Birken, aus dem Wald in den Ort geholt, um sie der Liebsten vor das Haus zu stellen. Beim sogenannten maien ging es im Ursprung um das Freien, das Brautwerben.
Die Feiern im Wonnemonat Mai haben so manches Paar zusammengebracht.


Wir werden heute auch ein Feuer machen, aber es eher dazu nutzen dadurch die Sonnenkraft zu aktivieren. Dazu werden wir mit Wünschen beschriftete Bänder an einen Kranz hängen, den wir an den Stämmen im Kreis befestigen. Einige Bänder sind bei uns angekommen… und werden in das Ritual eingebunden.
Für alle die im Geiste mit uns sind: Wir wünschen euch eine feurige Walpurgisnacht.

Leben im Einklang

…. mit den Rythmen der Natur.

Wir haben Vollmond. Das würde ich auch ohne Kalender immer wieder spüren. Es ist nachts viel zu hell und ich schlafe sehr unruhig. Der Mond erinnert mich immer wieder an meine Zyklen, auch wenn ich inzwischen schon aus dem fruchtbaren Alter raus bin. Dennoch liebe ich die Qualität des Zyklus zwischen Aktivität und Ruhe. Wenn ich mich auf diesen Rhythmus einstelle, lebe ich viel entspannter und zufriedener.

dazu brauche ich auch kein Biorythmus App auf meinem Handy, sondern nur eine aufmerksame Wahrnehmung. (da gibt’s ja auch schon Apps für)

Gerade im Mondumlauf können wir die Rhythmen der Natur besonders gut erkennen. Jeder Monat trägt eine andere Qualität in sich.

Diesen Monat spüren wir ganz intensiv den Aufbruch der Natur… es wird merklich länger hell und wir werde aktiver.

Hast du nicht auch Lust, alles umzuräumen und auszumisten? Neue frische Dekoration ins Haus zu tragen? Vermehrt Hunger auf grüne, frische Sachen?

Achte doch mal auf dich selbst.

Wie fühlst du dich zur Zeit? ..

Welche Qualitäten spürst du in Dir?

Bist du eher ruhig oder unruhig, fängst du etwas an oder möchtest du etwas beenden?

Der Mond in der Jungfrau, macht vieles körperlich spürbar.

Die Planeten stehen in Konjunktion zueinander… weisen also auf Gegensätze hin. Vertrauen und Kontrolle, Loslassen und Festhalten, Ruhe und Bewegung. Das kann zu Konflikten führen, hält aber auch die Möglichkeit bereit, beide Seiten in sich selbst auszusöhnen.

Gerade heute – jetzt um kurz von 19 Uhr – haben wir den Höchststand des Mondes . Der März Mond, ist ein Mond der Reinigung und der Inspiration. Lass dich auf den Rhythmus des Mondes ein …. mach ein kleines Ritual um es dir bewusst zu machen. Keine Angst, ein Natur-Ritual muss nichts kompliziertes sein, sondern nur eine regelmäßige Achtsamkeitsübung.

Gehe kurz hinaus und betrachte den Mond. Schau dich um, wie er die Welt erhellt. Lass dich vom Licht des Mondes durchfluten. Nimm diesen Energie mit in deine Wohnung… und spüre es auch hier. Die Energie des MOndes durchdringt alles, es ist in allen Zellen und beruhigt dich und bringt dich in eine klare und kraftvolle Tiefe.

Nimm dich einfach täglich für ein paar Minuten aus der Hektik des Alltages raus und finde die Ruhe in dir. Je öfter du es machst, desto schneller wirst du diesen Zustand erreichen. Regelmäßige Rituale verbinden dich mit dem Rhythmus der Natur und dir selbst.

Engel Hierarchie – die Dimensionen

In den esoterischen Gefilden tummeln sich viele merkwürdige Gestalten. Nicht nur auf der alltäglichen Ebene sondern auf allen anderen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, das auch Geistwesen an verschiedene Ebene gebunden sind… einige von euch würden sie vielleicht als Dimensionen bezeichnen.

Fundiertes Schamanisches Reisen ist übrigens eine gute Übung um diese Ebenen zu erkennen, zu unterscheiden und gezielt anreisen/öffnen zu können

Woher willst du sonst wissen, aus welcher Ebene du ein Wesen channelst oder woher du dein intuitives Wissen beziehst.

In den alten Büchern lesen wir z.B. über die Hierarchie von Engelwesen. Hierarchie ist zwar ein menschliches Konzept, und in Ermangelung von anderen Worten, können wir das gerne nutzen, aber viel besser würde der Begriff Schwingungsebenen passen.

In christlichen Überlieferungen lesen wir von 3 Hirachien und 9. Chören.

Erste (oberste) Hierarchie

  • Seraphim
  • Cherubim
  • Throne (lateinisch throni, griechisch thronoi)

Zweite Hierarchie

  • Herrschaften (lat. dominationes, gr. kyriotetes)
  • Mächte (lat. virtutes, gr. dynameis)
  • Gewalten (lat. potestates, gr. exusiai)

Dritte Hierarchie

  • Fürsten (lat. principatus, gr. archai)
  • Erzengel (lat. archangeli, gr. archangeloi)
  • Engel (lat. angeli, gr. angeloi)

Hier wurde also schon ganz klar verschiedene Ebenen mit Fähigkeiten und Aufgaben unterschieden. 1. Dimension 2.Dimension 3. Dimension … und “hopps” da gibt es einen Sprung …. 😉

Wer immer das entwickelt hat, hatte damals schon Zugang zu einem Teil des universellen Wissens (nenne es Akasha oder wie immer du willst) und hat es in seiner Form beschrieben. In Ermangelung von Schriftverständnis blieb dieses Wissen nur wenigen Eingeweihten vorbehalten. Es wurde zur Esoterik, Wissen für einen inneren Kreis.

Heutzutage haben immer mehr Menschen dieses Zugang, doch leider wird das Wissen dadurch nicht klarer. Im Gegenteil, es wird zunehmend verwirrt und verwässert.

Wenn du eine gute Verbindung zu deinem Höheren Selbst in einer astralen Ebene hast (Welche Dimension könnte das nur sein?) , wirst du auch alle Informationen von dort bekommen.

Welche Verbindung hast du? Möchtest du mehr erfahren? …

Angebot des Monats: Der “HERZSTERN”

Diesen Monat biete ich euch eine Beratung mit dem System “DER HERZSTERN” an.

Diese Methode von Johanna Tippkemper war um das 2012 sehr aktuell., geriet dann leider sehr schnell wieder in Vergessenheit.

Was diesem wundervollen System aber nicht gerecht wird. Die Entwicklung, der Aufstieg hört ja nicht auf. Wir sind noch mitten drin. Auch wenn die jüngere Generatione einen sehr natürlichen Umgang damit hat, finden wir in älteren Genrationen immer noch genügend Menschen die auf der Suche sind. Und gerade diese sollen den Jüngeren als Vorbild und Lehrer vorangehen.

Der Herzstern ist ein Leitstern für die persönliche spirituelle Entwicklung.

Möchtest du erfahren, wer du bist?

Mit welcher Aufgabe deine Seele auf diese Welt gekommen ist?

Und wer dich dabei unterstützt und begleitet?

In einer Herzstern-Session erfährst du das alles und wirst durch eine energetische Meditation mit Hilfe der aufgestiegenen Meister auf deine Aufgabe eingestimmt.

Es ist ein unglaublich hilfreiches Manual zur Anbindung an deine Ursprungsfequenz.

Eine öffnende Herzstern Session dauert ca. 1,5 bis 2 Stunden inclusive deiner persönlichen Mediation und Affirmationen.

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