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Category ArchiveJahreskreis

Vier Richtungen

Bist du nah am Wasser gebaut …. hast Angst in deinen Emotionen zu ertrinken… unterzugehen in den Anforderungen des Alltages….      

Dann bist du hier richtig:

Schamanisches HeilungsWochenendWorkshop


Der Medizinkreis besteht aus vier Richtungen, in der die Kraft der Elemente wirken. Vier Speichen halten es im Gleichgewicht und schaffen einen Raum für ganzheitliche Heilung. Durch 4 Seminare in den unterschiedlichen Energien des Jahreskreises, versuchen wir unsere innere Mitte zu erreichen. Denn aus der eigenen Mitte heraus, sind alle Wege frei.


Herbst Viertel – Wasser – Emotionen – Flow

  1. Oktober, Samstag 10 bis 18 Uhr
  2. Oktober, Sonntag 10 bis 16 Uhr
    Gebühr: 140.-€

An diesem Wochenende wollen wir im sicherem Rahmen in die Tiefe gehen. Inhalte:

  • Unbekanntes Gewässer – Gefühle erkennen und benennen
  • Fluss des Lebens – Wo habe ich meine Kraft verloren, was blockiert mich und wie kann ich wieder ins fließen kommen?
  • Abtauchen – Zeit für dich – Auftauchen

Schamanisches Reisen, Medizinrad Aufstellungen, Visionwalk, schamanische Orakel und anderes dienen hierbei zur Befundung und verschiedenste schamanische Techniken zur individuellen Lösung.


Wir werden in der Gruppe und persönlichem Einzelsetting arbeiten.
Hierfür stehen den Teilnehmern zwei langjährig schamanisch Praktizierende zur Verfügung,
Wolfgang Gräser, Jahrgang 1960, Physiotherapeut
Ingrid Gräser-Fricke, geboren 1964, Heilpraktikerin für Psychotherapie
ergänzt durch ein Team gut ausgebildeter, erfahrener Schüler der Be-geistert leben Schamanenschule

kaum zusätzliche Kosten: Übernachtung im Seminarraum oder Zelt möglich, Küche steht zur Verfügung. Naherholungsgebiet, nächste Einkaufsmöglichkeit ca. 1km, Bahnhof 1, 2 km

Lughnasadh

Wir feiern Lugnasadh, das 1. Ernte Fest. Kalendarisch wird es am Vorabend zum 1 August gefeiert. Nach dem Mondkalender feiern wir es am abnehmenden Halbmond, also am Dienstag den 11. August. 

Lughnasad ist das Fest des Lugh, des Sonnenkönigs. Er muss sich der Schnitterin, der dunklen Göttin stellen, die langsam aus dem Schatten tritt und ihr Reich tagtäglich um ein paar Minuten erweitert.

Der Herbst beginnt. Überall reift das Korn und die ersten Felder sind schon abgeerntet.

Zeit das erste Brot zu backen. Das reife Korn trägt die Kraft der Sonne in sich und so backen wir aus dem Mehl ein Brot in Form des Sonnenrades.  Der Name Lammas, kommt von Laibmess und bezieht sich auf den christlichen Segen mit dem Brotlaib, aus dem ersten Korn.


Die Schnitterin klingt bedrohlich und macht vielen Angst, aber nur durch das Fallen der Ähren, durch die Ernte, könnten wir genährt werden.  Gerade dieses Fest macht uns die Verbindung von Leben und Tod sehr eindrücklich deutlich. Gerad noch was der Apfel hier, hing in voller Pracht am Baum und nun ist er fort, scheinbar, denn wir haben ihn gegessen und doch ist er noch hier, in uns und nährt uns.

Hierfür können wir zu Lammas, ein Ritual des Dankes und des Abschließens machen.

Kauf dir eine Tüte Korn, das können Körpermischungen aus dem Bioladen sein oder Sonnenblumenkörner aus dem Supermarkt.

Und Zutaten um ein Brot zu backen.  Wenn du nicht backen kannst, dann kannst du auch einen Brötchenkranz vom Bäcker holen, aber ein von eigener Hand gebackenes hat einfach mehr Energie von dir selbst. Wobei auch ein bezahltes Brot deine Energie bekommt. Mach es dir nicht zu kompliziert, mach es dir nur bewusst.

Schaffe dir einen Platz für dein Ritual. Am schönsten ist es natürlich draußen, die passende Zeit wäre der Abend, wenn die Sonne untergeht. Schmücke ihn mit Blüten und einer Kerze, einem Kelch Wasser. Werde dir die Gegenwart der Götter bewusst.

Magst du räuchern, singen oder trommeln, um dich auf das Ritual einzustimmen, anzukommen und dich zu öffnen.

Schütte die Körner vor dir in einer große Schale und stelle drei kleine Schalen dazu.

Fühle die Körner, nimm sie in deine Hand, spüre sie. Das ist ein Lebensmittel im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist schwer und voller Kraft.

Gehe nun in deinen Gedanken in diese Jahr zurück und bringe die Ernte ein:

Nimm dir erste Schale. Was hat uns dieses Jahr gebracht, auch nicht so angenehme Situationen, haben einen Nutzen. Schau dir an was schiefgelaufen ist und was du daraus lernen konntest. Gebe für jede Situation die dir einfällt etwas von den Körnern in deine Schale.

Dann nimm die zweite Schale: …  schau was du geschafft hast, was positives in dein Leben gekommen ist und was dich weiter nähren kann. Und fülle damit diese Schale.

Nun nimm die dritte Schale und schau dir noch die verpassten Chancen und Gelegenheiten an, auch sie sind nicht nutzlos. Die Körner die auf den Boden fallen, treiben im nächsten Jahr neu aus. Trauere ihnen nicht nach, sondern überlege was daraus geworden ist. Hat es dir Zeit oder Geld oder andere Erfahrungen geschenkt.  Was ist dir dadurch dieses Jahr erspart geblieben und vielleicht ist ein Wunsch entstanden der im nächsten Jahr wachsen kann. Fülle auch für dieses die Schale mit Körner.

Überlege gut was dir noch einfällt und wo du noch was nachfüllen kannst. Lass dir Zeit, das Jahr noch einmal zu überdenken.

Nun nimm die Erste Schale…. Hast du einen Platz, an dem du Vögel füttern kannst. Dann gibt sie mit einem Segen den Vögeln, danke für die Erfahrung und Erkenntnisse die du daraus erhalten hast, aber lass die Geschehnisse los, lass sie fliegen. Stell dir vor, wie die Vögel sie fressen und sie weit fort bringen, sie verdauen und nicht mehr davon bleibt, außer Dünger für neue Erfahrungen.


Nun nimm die zweite Schale. Backe ein Brot oder verziehre das gekaufte Brot mit den Körner, z.B. mit Ei bestreichen und Körper aufstreuen und kurz aufbacken. Dieses Brot soll dir die Nahrhaftigkeit aufzeigen. Iss es –  ein Stück jetzt, falls du das Ritual erst beenden möchtest oder mach eine ausgedehnte Essenspause und spüre die Kraft, welche dir die Zufriedenheit und das Glück dieses Jahres bringen.

Nun nimm die dritte Schale und suche dir einen Ort wo du sie säen kannst. Gibt sie Mutter Erde zurück und bitte sie, dir neue Möglichkeiten zu eröffnen und die Fähigkeit neue Chancen zu erkennen und zu ergreifen, zu stärken.  So wie sie erst ruhen und dann wachsen, werden sich deine Fähigkeiten ausbilden und dein Mut reifen, aktiv am Leben teilzunehmen. Gieße es mit dem Wasser vom Altar.

Spüre den Segen aller und beende das Ritual auf deine Weise. Du kannst singen oder trommeln oder einfach nur meditativ nachspüren bis es sich für dich gut  und beendet anfühlt.

Gesegnetes Lughnasadh

Mittsommer

Unsere große Mittsommer Feier musste wegen Corona leider ausfallen, aber auch alleine kann man gut feiern… auch wenn wir es oft nicht machen. Warum eigentlich nicht? Alle Energien stehen uns zur Verfügung.

Gerade Mittsommer ist eine wunderschöne Möglichkeit das Leben zu feiern und zu genießen. Die Sonne, der Sommerkönig ist auf einem Höhepunkt angekommen. Wir haben Sommer-Sonnen-Wende, die kürzeste Nacht des Jahres. Aber jetzt wird seine Regentschaft von der Dunkelheit bedroht.

Wir haben unser Nachtlager draußen im Druidenkreis aufgeschlagen. (In unserem Alter darf es auch ein wenig mehr sein, als nur der Schlafsack, wir haben tatsächlich ein Bett im Garten ;). )Wir haben Blumen- und Eichenkränze gebunden, den Sonnenuntergang gesegnet und den Sonnenaufgang begrüßt. Durch die dunkle Zeit der Nacht hat uns ein großes Feuer begleitet.

Walpurgis oder Beltane

heute wären wir eigentlich in Stemwede auf dem Waldfriedenfestival und würden „Hai in den Mai“ feiern. Nun müssen wir wegen dem Corona Virus zuhause bleiben und auch ein großes Fest im Garten ist leider nicht möglich.
Und dennoch werden wir feiern…

Heute am 30.April feiern wir Walpurgis. Es ist ein kalendarischer Termin, der seinen Ursprung in den alten Mondfesten hatte. Beltane feiern wir erst am nächsten Vollmond
Der Name Walpurgisnacht leitet sich von der hl. Walburga (auch Walpurga oder Walpurgis) ab, einer Äbtissin aus England (≈ 710–779). Der Gedenktag dieser Heiligen wurde im Mittelalter auf den 1. Mai gelegt.


Traditionell gilt die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai als die Nacht, in der die Hexen insbesondere auf dem Blocksberg (der „Brocken“ im Harz), aber auch an anderen erhöhten Orten, ein großes Fest abhielten. Diese Vorstellung ist beeinflusst von den sinnlichen Beschreibungen des Hexensabbats in der Literatur des 15. und 16. Jahrhunderts. Verbotene Lust war schon immer ein starker Antrieb. Und so gab es wilde Gerüchte und Bilder dieser Hexennächte, in denen sie sich mit dem Teufel vermählten um Hexenkräfte zu erhalten. Mit der sehr rigoros gehandhabten Christianisierung wurden viele alten Bräuche als heidnisch verdammt und umgedeutet. Einige davon finden wir im ländlichen Brauchtum wieder.


Die Christen nutzen zu Walpurgis den Reinigungsaspekt. Walpurgis gilt als Schutzheilige gegen Pest, Husten und Tollwut Der Gang zwischen zwei Walpurgisfeuern soll reinigen und Seuchen fernhalten. Die auch heute noch in weiten Teilen Deutschlands gefeierten Hexenbrennen scheint eine Mischung aus diesen ursprünglichen Ritualen zu sein.


Beltane ist ganz eindeutig ein Fruchtbarkeitsfest. Ein bäuerliches Fest zur Aussaat nach dem Mondkalender. Hier geht es um die intensive Verbindung zwischen Erde und Sonne, die jetzt schon spürbar ist. Die Erde ist erwärmt und kann den Samen empfangen, um ihn auszutragen. Rituelle Liebesakte auf den Feldern sollten in vorchristlicher Zeit angeblich die menschliche Fruchtbarkeit auf den Ackerboden übertragen oder andersherum.
Symbolisch steht hierfür der Maibaum.Der Maibaumstamm symbolisiert männliche Stärke und Gesundheit. Die Baumrinde muss jedoch entfernt werden, denn der Sage nach könnten sich böse Geister, getarnt als Käfer, unter ihr verstecken. Als Sinnbild für das Weibliche und die Fruchtbarkeit steht der Maibaumkranz. Das im Baumwipfel belassene Grün verleiht dem Maibaum seine Kraft, denn in der Baumkrone wohnen gute Geisterwesen und Götter. Die bunten Maibaum Bänder sind Symbole für das Blühen und das Wachstum.
Im Volksbrauchtum, werden zum 1. Mai traditionell die Maibäume, meist Birken, aus dem Wald in den Ort geholt, um sie der Liebsten vor das Haus zu stellen. Beim sogenannten maien ging es im Ursprung um das Freien, das Brautwerben.
Die Feiern im Wonnemonat Mai haben so manches Paar zusammengebracht.


Wir werden heute auch ein Feuer machen, aber es eher dazu nutzen dadurch die Sonnenkraft zu aktivieren. Dazu werden wir mit Wünschen beschriftete Bänder an einen Kranz hängen, den wir an den Stämmen im Kreis befestigen. Einige Bänder sind bei uns angekommen… und werden in das Ritual eingebunden.
Für alle die im Geiste mit uns sind: Wir wünschen euch eine feurige Walpurgisnacht.

Leben im Einklang

…. mit den Rythmen der Natur.

Wir haben Vollmond. Das würde ich auch ohne Kalender immer wieder spüren. Es ist nachts viel zu hell und ich schlafe sehr unruhig. Der Mond erinnert mich immer wieder an meine Zyklen, auch wenn ich inzwischen schon aus dem fruchtbaren Alter raus bin. Dennoch liebe ich die Qualität des Zyklus zwischen Aktivität und Ruhe. Wenn ich mich auf diesen Rhythmus einstelle, lebe ich viel entspannter und zufriedener.

dazu brauche ich auch kein Biorythmus App auf meinem Handy, sondern nur eine aufmerksame Wahrnehmung. (da gibt’s ja auch schon Apps für)

Gerade im Mondumlauf können wir die Rhythmen der Natur besonders gut erkennen. Jeder Monat trägt eine andere Qualität in sich.

Diesen Monat spüren wir ganz intensiv den Aufbruch der Natur… es wird merklich länger hell und wir werde aktiver.

Hast du nicht auch Lust, alles umzuräumen und auszumisten? Neue frische Dekoration ins Haus zu tragen? Vermehrt Hunger auf grüne, frische Sachen?

Achte doch mal auf dich selbst.

Wie fühlst du dich zur Zeit? ..

Welche Qualitäten spürst du in Dir?

Bist du eher ruhig oder unruhig, fängst du etwas an oder möchtest du etwas beenden?

Der Mond in der Jungfrau, macht vieles körperlich spürbar.

Die Planeten stehen in Konjunktion zueinander… weisen also auf Gegensätze hin. Vertrauen und Kontrolle, Loslassen und Festhalten, Ruhe und Bewegung. Das kann zu Konflikten führen, hält aber auch die Möglichkeit bereit, beide Seiten in sich selbst auszusöhnen.

Gerade heute – jetzt um kurz von 19 Uhr – haben wir den Höchststand des Mondes . Der März Mond, ist ein Mond der Reinigung und der Inspiration. Lass dich auf den Rhythmus des Mondes ein …. mach ein kleines Ritual um es dir bewusst zu machen. Keine Angst, ein Natur-Ritual muss nichts kompliziertes sein, sondern nur eine regelmäßige Achtsamkeitsübung.

Gehe kurz hinaus und betrachte den Mond. Schau dich um, wie er die Welt erhellt. Lass dich vom Licht des Mondes durchfluten. Nimm diesen Energie mit in deine Wohnung… und spüre es auch hier. Die Energie des MOndes durchdringt alles, es ist in allen Zellen und beruhigt dich und bringt dich in eine klare und kraftvolle Tiefe.

Nimm dich einfach täglich für ein paar Minuten aus der Hektik des Alltages raus und finde die Ruhe in dir. Je öfter du es machst, desto schneller wirst du diesen Zustand erreichen. Regelmäßige Rituale verbinden dich mit dem Rhythmus der Natur und dir selbst.

Imbolc

Selten habe ich ein Jahreskreisfest so herbei gesehnt wie dieses Jahr Imbolc. Dabei hatten wir nicht mal einen richtigen Winter gehabt. Trotzdem ist die Sehnsucht nach den ersten Strahlen Brighids groß.

Brighid ist nah. Die Knospen der Bäume brechen auf und die ersten Schneeglöckchen und Krokusse blühen. Brighid ist da.

Heute morgen war davon allerdings hinter der grauen Wolkendecke noch nichts zu sehen. Leichter Nieselregen verstärkte das Grau in Grau noch zusätzlich. Aber verhältnismäßig warm war es.

Über den Termin, Imbolc zu feiern, gibt es unterschiedliche Ansichten. Es ist ein Mondfest und deshalb für mich vom Mondstand abhängig. Für mich ist deshalb der Halbmond im Februar zwischen Yule und Beltane der passende Termin.

Viele feiern es kalendarisch zum 02.Febuar. Das ist der mit dem katholischen Feiertag Lichtmess verbundene Termin. Finde ich auch ok. da das Feuer von Brighid sich durchaus in den Kerzen widerspiegelt.

Aus dem christlichen Glauben, kommt wohl auch die Bedeutung von Imbolc als Reinigungsfest. Denn mit dem 02.Febuar liegen wir 40 Tage nach Weihnachten, der Geburt Jesu. Nach dem alten jüdischen Glauben war eine Frau erst 40 Tage nach der Geburt eines Sohnes wieder „rein“ und durfte in den Gottesdienst. An diesem Tag hat sie auch ihr Kind im Tempel „Gott präsentiert und übergeben“, also eine Art Taufritual, das früher mit Opferritualen verbunden war, welches in der Katholischen Kirche als „Darstellung des Herrn“ gefeiert wird.

Für mich ist es ein Fest der beginnenden Fruchtbarkeit. Die Hühner beginnen wieder Eier zu legen. Die Schafe und Ziegen bekommen ihre Lämmer. Im tiefsten Winter – normalerweise – regt sich das neue Leben.

Darum ist das Neue, das Reine ein Thema zu Imbolc. Weiß wie Schnee ist die Milch oder das frische Ei. Ein zartes Grün umgibt viele Bäume und Sträucher und bringt Hoffnung auf mehr. (wobei die hartnäckigen Gänseblümchen dieses Jahr den ganzen Winter über durchgehalten haben)

Die Göttin ist das junge ungestüme Mädchen, das du den Wald läuft und die Bäume rüttelt und Tiere aus dem Winterschlaf weckt.

Egal wann ihr feiert… ich wünsche euch ein wunderschönes erhellendes Imbolc.

Samhain- Ahnenfest

Das war ein wundervoller Abend gestern …

der Abschluß des Alten und der Beginn des Neuen. Samhain ist für uns das Fest vom Sterben und vom neu geboren werden.

Die Ahnen sind voran gegangen, in ein neues Dasein. Und trotzdem leben sie in uns mit uns weiter. Wir hatten Samhain zwar schon im privaten Kreis zum Dunkelmond gefeiert – denn bei den Kelten begann alles in der Dunkelheit. Der Tag beginnt mit dem Abend, das Kind wächst im Dunkel der Gebärmutter, der Samen keimt im Dunkel der Erde.

Am kalendarischen Datum haben wir aber nochmal zum Feiern eingeladen und wir waren sehr überrascht das über 20 Gäste dabei waren. Es war eine wunderschöne Energie im Kreis und wir haben uns sehr darüber gefreut, das immer Menschen, sich bewusst mit ihren Wurzeln und ihren Ahnen beschäftigen.

Nach einem kurzen Ankommen, Beschriften der Kerzen mit Namen und Segen/Bitten sind wir hinaus in den mit Kerzen und Fackeln erleuchteten Kreis gegangen und haben das Ahnentor geöffnet um in Kontakt mit unseren Ahnen zu treten.

So wie die Halloween Laternen den Ahnen den Weg weisen sollen, so brannten vielen Grablichter auf dem Altar vor dem Richtungstor und erzeugten eine mystische Stimmung. Für jeden einzelnen stand eine Kerze und lud die Ahnen ein. Im Klang der Trommeln haben wir uns mit ihnen verbunden und mit Gaben unseren Dank gezollt und sie um Unterstützung oder Lösung gebeten.

Danach gings zum Feiern hinein an die große Tafel … während noch einige besinnliche Momente im Kreis verbrachten.

Die Weberin

es beginnt die Zeit der Weberin. Auch wenn wir sie im ganzen Jahr um uns wissen, wird sie gerade jetzt wenn es anfängt kälter und dunkler wird, bewusst.

Die Spinnen die uns nun ins warme Haus folgen und die draußen noch die schönsten Kunstwerke zaubern.

Kostbare Schmuckstücke für Mutter Natur

wir finden die Weberin in allen Mythologien. Viele alte Göttinnen werden mit dem Spinnrad in Verbindung gebacht.

Die drei Nornen, spinnen und weben und schneiden unser aller Lebensfaden.

Oder die Maya – die Mutter der Schöpfung – aus Indien, die Schleier der Illusion in das Netz des Lebens webt.

Oktober

das Jahresrad dreht sich.

Nun sind wir schon im Winterhalbjahr. Ich mag es ….

diese wundervollen Farben, beim Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.

Gerade jetzt, wenn ich morgens um 7 Uhr meditieren, geht die Sonne auf. Ich beginnen im Dunkeln und öffne die Augen im Licht.

Beltane Wochenende

am letzten Samstag hatten wir den Mai-Vollmond. Für uns der passende Termin um Beltane zu feiern. Mondfeste haben dem Mondstand entsprechend die beste Energie.

Da an diesem Wochenende auch die Schamanenschule stattfand, haben wir uns gedacht, wir ändern das Programm ganz spontan und lassen unsere Schüler ein Beltane Ritual gestalten. Bei uns gehören die Energie des Jahreskreises und die dazugehörigen heidnischen Feste zur Ausbildung in schamanischen Praktiken.

Und ja, nach anfänglichen Zögern und fehlender Aufgabenverteilung wurde es was… mit Maibaum, Kränzen Feuer und allem was dazu gehört.

Reinigung, Geisterrufen, Kraftaufbau, Kernritual, Opfer und Feier .

… mit klassischer Maibowle … auch wenn die Zeit knapp war, das musste sein 😉

Wir konnten uns ganz entspannt zurück lehnen und zuschauen.

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