Maigrün und Liebesglück

Das frische helle leuchtende Grün ist im Mai etwas besonders. Nach der dunklen Zeit erfreut es unser Herz. Die Birke ist ein heiliger Baum dieser Zeit. Ebenso wie die früh sprießende Hasel, stehen sie für Fruchtbarkeit.

Zum 1. Mai ist es in vielen Gegenden Brauch, zum Schützenfest, geschmückte Birkenzweige vor die Häuser zu stellen. Der genaue Ursprung des Brauchs ist nicht eindeutig geklärt. Erstmals wurde es im Jahr 1224 vom Mönch Caesarius von Heisterbach in Aachen erwähnt, der es als heidnisches Ritual kritisierte. Schon ab dem 17. Jahrhundert entwickelte es sich zu einem bekannten Brauch der dörflichen Brautwerbung.

Mit Birkenreisig war zu Ostern das Oster-Schmakostern (ein Schlag mit Schmakes) als Fruchtbarkeitsritual in vielen osteuropäischen Völker bekannt.
Mit sanften Schlägen sollte die Rute die Lebensgeister wecken, Gesundheit fördern und das kommende Jahr segnen.

In manchen Regionen wurden frisch vermählte Paare mit Birkenzweigen berührt, wenn sie nach dem Kirchgang durch den Tunnel in ihr neues Leben gehen, um ihre Fruchtbarkeit zu stärken.


Auch die Haselrute diente diesem Brauch. Klappte es mit dem Nachwuchs nicht gleich, so wurden Haselzweige über das Bett gehangen.

Bei einer Römischen Vermählung wurden Nüssen wurden Nüssen an die Gäste verschenkt und auch das Brautpaar mit Nüssen beschenkt um einen reichen Kindersegen zu wünschen.


Ein alter Liebeszauber ist es zwei Haselblätter mit den Namen zu beschriften und beide gemeinsam mit einem roten Band zusammen zu rollen.
Doch sei dir bewusst was du da tust 😉
Liebeszauber können sehr kraftvoll sein, denn sie werden oft mit sehr viel Gefühl ausgeführt. Und dein Gefühl, ist die Energie, die einen Zauber wirksam macht.
Mach es nicht aus Wut oder Verzweiflung, sondern mit reinem Herzen.


Dürfen wir überhaupt sowas wie Liebeszauber machen?
viele schreien jetzt; Nein. Aber das Internet ist voll davon.
Es scheint als ob unsere Moral, gegen einen natürlichen Wunsch kämpft. Andere Kulturen sind da nicht so verkopft, in der Türkei oder Russland sind Liebes und Trennungszauber oft eingesetzt.
Also warum nicht, wenn wir nicht den anderen Menschen zu manipulieren versuchen, Wir wissen nicht was gut für den anderen ist – oft auch nicht für uns selbst. Doch wenn unsere Energie konzentrieren z.B. um jemanden auf mich aufmerksam zu machen, für eine bestehende Beziehung oder zur Vertiefung einer Bekanntschaft.


Mach eine Liebeszauber für dich und deinen Partner
z.B. ein Rosenbad, mit dem du dich für ein Treffen mit ihm/ihr vorbereitest
einen Gewürzwein mit Zimt, den ihr euch teilt
Schenk ihm/ihr einen Rosenquarz oder ein Symbol eure Verbindung.
Wenn es funktioniert, wird die Verbindung gesegnet sein. Magie hat in diesem Fall viel mit Psychologie zu tun. Wenn du dich sichtbar machst, Freude bringst und Liebe ausstrahlst, kann kaum einer widerstehen.
Liebe ist die stärkste Kraft.

Ein einfacher Kerzenzauber um eine Beziehung zu stärken
Du brauchst 3 Kerzen. Eine für dich – eine für deinen Partner und eine für das Gemeinsame
Stelle die Kerzen in einer Reihe vor dir, Links deine Kerze – Recht die Kerze deines Partners und in der Mitte die Kerze der Verbindung.
Entzünde erst dich, mit dem Gedanken, was du in die Beziehung geben magst und dann die Kerzes deines Partners.
Schau nun einige Zeit auf beide Kerzen und wie sie einen Kreis aus Licht und Wärme um sich herum verbreiten. Wenn sich die Kreise in der MItte an der dritten Kerze berühren.. Visualisiere wie sich Nähe und Austausch in deiner Beziehung entwickelt, wie das Licht der Kerzen, sich harmonisch und ruhig ausdehnt.
Wiederhole das Ritual, mehrmals bis die beiden äußeren Kerzen abgebrannt sind
. Dann stelle dir die Beziehungskerze auf euren Ess oder Wohnzimmertisch und entzünde sie wann immer du deine Beziehung beleben möchtest.

Mit der Birke kann man auch auf andere Art und Weise für die „Würze im Leben“ sorgen:

Birkenwürze als Salzersatz
Auch wenn die Birke eher für ihren süßen Saft bekannt ist, die Blätter der Birke, haben wenn sie getrocknet werden, ein Aroma, das entfernt an Salz erinnern. Sie sind nicht wirklich salzig, haben also keinen Natriumgehalt, sondern nur eine würzige Komponente.
Neben den Gerbstoffen und Flavonoiden, die für den würzigen leicht bitteren Geschmack verantwortlich sind, enthalten Birkenblätter auch viel Vitamin C. Frisch in den Salat, aufs Brot oder auch getrocknet als Tee, sind sie vielseitig einzusetzen.
Für das Gewürz kannst du junge, aber auch etwas ältere Birkenblätter nutzen. Entstiele sie gründlich und lass sie trocknen. Wenn die Blätter trocken sind, werden sie zuerst mit der Hand grob zerkrümelt und schließlich fein gemahlen. Dafür ist eine elektrische Kaffeemühle gut geeignet.

Maiwipfelwürzsalz, ähnlich kräftig würzig wie Rauchsalz. (Auch als Badezusatz)
Als Wipferl bezeichnet man in Süddeutschland die frischen Spitzen der Tannen und Fichten.
Die Tanne sticht – die Fichte nicht. (unterscheide Tanne und Fichte 😉 )
Besonders würzige werden sie zusammen mit den Blättern der Gundelrebe und etwas Rosmarin. Beide grob zerkleinern und in den Standmixer geben, dann die Fichtenwiperl hinzufügen. Darauf das Salz geben und alles kurz zermixen. Die Masse auf ein mit Backpapier belegtes Blech dünn verteilen und im vorgeheizten Ofen bei max 40°C, Ober und Unterhitze langsam trocknen. Dauer ca. 2-3 Stunden, dabei öfter umrühren.

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