Hexenkreis – Mondmagie

Nach einer Umfragen kristallisierte sich heraus das einige der Teilnehmer mehr über Mondmagie wissen wollten und natürlich sind wir dem nachgekommen. Gerade jetzt wo der Mond in der Wissenschaft , mit der Umumrundung der Artemis 2, auch wieder in den Fokus gerückt ist.

Es war ein interessanter und vor allem sehr lustiger Abend. Vom Mond zum Labraduddel und wieder zurück 😉

Der Mond und der Mensch, sind auf faszinierende Weise miteinander verbunden. Er begleitet uns täglich durch unser Leben, egal wo wir sind. Nichts ist so auffällig wie der Wandel des Mondes in seinem Verlauf.


Schon unsere Vorfahren, habe die Energie der Mondphasen sehr intensiv genutzt. Wenn es um die Aussaat Termine ging oder wann das Holz geschlagen werden sollte, der Mond spielte zur Bestimmung der Arbeitstermine eine große Rolle. Planzenwachstum, Tierwanderungen und Vogelzug haben eine Verbindung zum jeweiligen Mondstand. Sie waren sich dieser Energie noch sehr bewusst und lebten in Einklang mit ihnen.
Beim Gärtnern nach dem Prinzip der Permakultur oder der Holzernte spielen sie ab und zu noch eine Rolle. Doch wir haben uns heute, inzwischen weit von diesen natürlichen Rythmhen entfernt.

Trotzdem ist er täglich in unserem Leben, ob als Mon(d)at oder am Mon(d)tag. Der Mond ist auch nicht wegzudenken, wenn es um romantische Liebe geht. In vielen Liedern wurde er besungen. Von Fly me to the Moon – von Frank Sinatra aus den 70zigern, bis hin zu Talking to the Moon von Bruno Mars, 2010. In unzähligen Liebes Filmen spielt er als romantischer Statist im Backround mit.


Eines der eindrucksvollsten Beispiele, für die Kraft des Mondes sind die Gezeiten. Ebbe und Flut, welche durch die Anziehungskraft des Mondes entsteht.
Auch wir Menschen sind mit dem Mondrythmus verbunden. Denn unser Körper besteht zu fast 70 % aus Wasser. Wenn der Mond ganze Meere bewegen kann, liegt der Gedanke nahe, dass auch in uns etwas mitschwingt – subtil, aber spürbar. Auch wenn die Wissenschaft es noch nicht bestätigen mag. Neuste Studien geben Hinweise auf den Zusammenhang zu Schlafstörungen und Depressionsneigung. Gerade Frauen haben einen besonderen Bezug zum Mond.


Der Mond oder die Mondin ist eine Grundsatzfrage, über die man streiten kann.
In den meisten Kulturen ist die Mondin weiblich, nur bei uns Germanen und den nordischen Ländern (und enigen asiatischen) ist er männlich. Der Mondgott Mani, der Mann im Mond und Bruder der Sonnengöttin Sol.
Uns am vertrautesten, sind wohl die weiblichen Mondgöttinen der Antike. Die römische Luna und die griechische Selene.
Wenn ihr es eher keltisch mögt, könnte es die es Arianrhod (Ar-ian-roch)sein. Oder auch für alle Zyklen des Lebens, die Göttin Cerridwen.
Der Zyklus der Mondin ist ist eng mit denen der Frau verknüpft. In 29,5 Tagen durchläuft er einen Wandlungszyklus. Das ist ziemlich genau die Zeit des weibliche Fruchtbarkeitszyklus. Auch sie durchläuft, die gleichen Phasen von Zunahme, Fruchtbarkeit, Abnahme und Blutung, die durchschnittlich zwischen 21 und 34 Tagen dauern.
In indigenen Kulturen hatten die Frauen ihre Menstruation häufig alle gleichzeitig zu Dunkelmond, dadurch ist bein einigen Völkern in Nordamerika das rote Zelt entstanden. Eine heilige Zeit und ein geschützter Ort für die Magie der Frauen.

Mondenergie
Wir reden immer von Mondenergie. Aber was für eine Energie wirkt da überhaupt?
Der Mond ist doch nur ein Stück der Erde, das uns umkreist. Er leuchtet nicht selbst, sondern reflektiert das Licht der Sonne.
Ist also eine spannende Verbindung von passiver weiblicher Erdenergie und aktiver männlicher Sonnenkraft. Denk daran wenn du beide Elemente verbindest. Wir nutzen häufig für die Übertragung der Mondenergie, das Wasser und für die männliche Energie der Sonne, das Feuer, beides befruchtet die Erde.
Diese Energie können wir in Ritualen unterschiedlich nutzen. Je nach Mondstand kann sie kraftvoll oder sanft wirken, stärkend oder lösend. In allen Fällen wirkt sie klar, kühl und frisch. (Vergleich Yin Eigenschaften)

Auch unsere heidnischer Jahreskreis mit den Festen, orientiert sich zum Teil am Mond. Es gibt jeweils vier Sonnen und vier Mondfeste.
Die vier Sonnenfeste ergeben sich ganz klar mit einem festen Termin aus dem fixen Sonnenstand, zu den Sonnenwenden und Tag und Nachtgleichen.
Die Mondfeste liegen jeweils dazwischen. Sie sind eigentlich nicht kalendarische festgelegt, auch wenn sie oft zu einem festen Termin gefeiert werden – z.B. Beltane 1. Mai – sondern können zum entsprechenden Vollmond oder noch präziser zum jeweilig passenden Mondstand gefeiert werden. Bei Beltane wäre es der nächste Vollmond, der dieses Jahr passend auf den 31.April/1.Mai fällt.
⦁ Imbolc – 2. Vollmond im Mondjahr oder 2. Vollmond nach der Wintersonnenwende oder Februarvollmond (Kalendarisch 1. Februar)
⦁ Beltane – 5. Vollmond im Mondjahr oder 5. Vollmond nach der Wintersonnenwende oder Vollmond im Mai (Kalendarisch 1. Mai)
⦁ Lughnasadh – 8. Vollmond im Mondjahr oder 8. Vollmond nach der Wintersonnenwende oder Vollmond August (kalendarisch 1. August)
⦁ Samhain- 11. Dunkelmond im Jahr oder 11. Dunkelmond nach der Wintersonnenwende oder in der Nacht auf den 1. November (Halloween)
Diese Feste feiern wir die Tiefe und Wandelbarkeit des weiblichen Aspekte. Wir ehren die Göttin in ihrem Zyklus und ihre Gaben.

Der Mondzyklus ist eine gute Basis um mit spiritueller Arbeit zu beginnen. Er begleitet uns täglich durch die Phasen des Lebens. Er läd uns monatlich ein, loszulassen und neu zu beginnen, das Leben in seiner Fülle zu feiern und zur Ruhe zu kommen.
Veränderung und Beständigkeit, ist was der Mond uns lehrt. Die Verbindung zu den Zyklen der Natur bringt Harmonie ins unser Leben

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