Wir hatten gestern eine schöne große Runde zum Thema Ostara und Tarot.
Das Jahresrad dreht sich, das nächste Jahreskreisfest kommt auf uns zu, in etwas über einer Woche, am 20. März. Wir können uns schon langsam darauf vorbereiten, so wie sich die Natur vorbereitet in dem sie keimt und spriest.
In Naturspirituellen Kreisen ist diese Fest allgemein als Ostera bekannt.
Wer meint, dass das, zu sehr nach dem Christlichen Ostern klingt, sollte wissen, das Ostern nur bei uns Ostern heißt. (oder Eastern in England) In fast allen anderen europäischen Ländern (Frankreich, Spanien, Italien, Schweden, Finnland und viele mehr) bezieht sich der Name auf das jüdische Pessachfest, die Befreiung der Israeliten aus Ägypten. Es ist für alle Christen ein Fest der Befreiung, ob nun eines Stammes oder aller Christen von ihren Sünden, für die Jesus am Kreuz gestorben sein soll.
Der Begriff Ostara, kommt von Eostere, dem Licht aus dem Osten. In der Manifestation, einer Frühlingsgöttin, aus dem angelsächsischen Raum, zu deren Ehren im Monat „Eosturmonath“ gefeiert wurde, wie einige Mönche im 8. Jahrhundert überliefert haben.
Und wenn wir uns die heimische Symbolik zu Ostern so anschauen.
Ostereier, Osterhasen, Osterwasser, Osterfeuer …
Dann hat das ziemlich wenig mit Befreiung von Sünden oder Plagen zu tun.
Die Basis vieler alter Osterbräuche sind alte heidnische Fruchtbarkeitsrituale.
Im März beginnt der Aufstieg der Lebenskraft in der Pflanzenwelt. Die Bäume knospen und einige beginnen zu blühen.
Je nach Temperatur und Sonneneinstrahlung sind die ersten die Birke, die Buche und der Ahorn. Die Phänologie, ist eine eigene Wissenschaft, die die Erscheinungen und Entwicklungen in der Natur genau beobachtet. Es ist quasi ein Naturkalender, der das Jahr in 10 Einheiten unterteilt.
Apropos Kalender: Vor der Reformation des heute gültigen gregorianischen Kalenders begann das Jahr im März. Das zeigt sich auch noch in den letzten vier Monaten des Jahres.
September – septem – sieben
November – novem – neun
Oktober – octo – acht
Dezember –decem – zehn
Auch der Astrologische Kalender beginnt bei 0 Grad, dem 20. März, im Widder.
Egal in welchem Konzept wir denken. Wir haben Frühlingsanfang.
Wie feierst Du Ostara?
Wir nennen das Jahreskreisfest auch Frühlings-Equinox, die Tag und NachtGleiche. Von nun an beginnen die Tage länger zu werden und das Licht übernimmt die Herrschaft mit einem neuen Zyklus.
Doch nicht nur draußen in der Natur, sondern auch in uns – wir sind Natur – macht sich der Wandel des zunehmenden Lichtes bemerkbar. Durch den vermehrten Lichteinfall wird mehr Serotonin ausgeschüttet. Wir werden wachen und aktiver.
Es ist die Zeit der perfekten Balance, zwischen Hell und Dunkel. Es ist eine gute Zeit die Pläne und Visionen aus der dunklen Zeit umzusetzen und wachsen zu lassen.
➢ Ritual zu Ostara
Was willst du wachsen lassen?
Nicht theoretisch planen, sondern ganz konkret; Womit willst du jetzt beginnen!
Nimm ein paar Samen, ca. 1 Teelöffel, fülle sie in Gedanken mit deinen Plänen, hebe sie zum Licht um den Segen der Göttlichen Kraft zu erhalten und lege sie in den Schoß von Mutter Erde. Wässere sie indem du ein Glas Wasser, mit deinen Gefühlen verbindest. Nimm das Glas vor dein Herz und spüre dich in deine Wunschmanifestation hinein. Freu dich drauf.
Stell dir vor wie sich dein Projekt erfüllt. Gedanken sind dem Element Luft zugeordnet. Der Wind verteilt den Segen aufs Land, bringt ihn an den Ort der Manifestation.
Gedanken bringen dich an Orte der Zukunft, die Visionen von deinem Ziel.
Sei dir ganz bewusst was du dir wünscht ….. was du erreichen möchtest. Und wie fühlt es sich an, wenn du es erreicht hast.
Beende das Ritual mit einem Dank an die Elemente und die Göttin/Gott die dich begleitet
Weitere Inhalte des Hexenkreises im März findest du hier ABC des Tarot – Das Zauberhaus am Auesee

