Die Rauhnächte wurden früher auch als Lostage bezeichnet. In der Zeit zwischen den Jahren erleben wir eine besondere Energie, die uns auf das Kommende vorbereiten soll.
Jede Rauhnacht – jeder Tag- steht für einen Monat des kommenden Jahres.
Der 20./21. für den Januar. Der 21./22 für den Februar usw.
Und gerade am Januar sehen wir wie gut die Übertragung passt. In der Nacht vor der Wintersonnenwende (oder dem Heiligen Abend falls du mit dem 24. beginnst) sind wir voller Erwartung auf das Kommende und genauso fühlt sich oft der Januar an. Wir sind gespannt, was das neue Jahr uns bringen mag.
In fürheren Zeiten wurde auf das Wetter geachtet und die jeweiligen Zustände gedeutet. Häufig geht es auch um Begegnungen und Themen die sich an dem jeweiligen Tag zeigen. Auch Träume können viele Hinweise erhalten.
In der Heutigen Zeit wird oft ganz bewusst orakelt und damit versucht einen Blick auf die Zukunft zu erhalten.
Wobei es bei der Energie der Rauhnächten weniger um eine konkrete Voraussage geht, sondern darum die Qualität der jeweiligen Zeit wahrzunehmen und zu nutzen.
Ich nutze in diesem Jahr die Rauhnächte Orakelkarten von V.G. Schröder und F. Muri. Die liegen bei mir schon ein paar jahren in der Schublade und ich konnte bis jetzt nichts damit anfangen. Nun habe ich mir ein System ausgedacht, das ganz hilfreich zu sein scheint.
Ich ziehen für jeden Tag vier Karten. Eine aus dem Stapel Kraftorte, der mir zeigt an welchem Ort ich in dem entsprechenden Monat Kraft tanken kann. Eine Karte aus dem Stapel Pflanzen, die mir sagt, was mich in dem Monat unterstützen kann. Eine Krafttierkarte, die mir zeigt, welche Tier Energie ich brauche. Und eine Karte aus dem Stapel Geistige Helfer, die mir das Thema des Monats verrät. In dieser Kombi kann ich gut damit arbeiten.
Zusätzlich ziehe ich noch eine Rune. Die haben mich dieses Jahr mehr gerufen, als das Tarot. Selten sehe ich so oft Runen auf meinem Weg wie in den letzten Tagen, als Äste auf meinem Weg oder irgendwo als Symbole im Alltag.





