Lugnasadh

Wenn der abnehmende Mond wie eine Sichel am Himmel steht, um den 16. August, feiern wir das Jahreskreisfest Lugnasad (Lu-nah – sah) oder auch Lammas genannt. Das Erntefest der alten irischen Kelten.

Warum feiern wir Feste der Iren? Weil dort noch viel vom alten Wissen übrig geblieben ist. Lughnasadh hat eine lange Geschichte und zeigt, wie eng unsere Vorfahren mit den natürlichen Zyklen der Erde verbunden waren.

Kalendarisch wird Lughnasadh traditionell am 1. August gefeiert. Was für einen gemeinsamen Termin immer hilfreich ist. Allerdings gab es unseren heutigen Kalender damals nicht. Doch das Jahr wurde schon immer in Monden- Monaten eingeteilt. Und der 8 oder nach alter Zeitrechnung, wenn das Jahr der dunkle Zeit im November (Samhain) beginnt, der 10 Mond, fühlt sich für uns passend an. Ebenso symbolisiert der abnehmend Mond, die abnehmende Energie der Vegetation. Die ersten Blätter fallen und wir holen herein was gereift ist. Wir passen uns den Rhythmen der Natur an.

Es ist Zeit das erste Brot aus dem frischen Getreide zu backen. Daher kommt der Name Lammas, das Fest des Brot-Leibes.

Lughnasadh ist der Zeitraum in dem wir spüren, das der Sommer irgendwann endet und ganz langsam, erst kaum merklich der Herbst beginnt. Es wird immer früher dunkel, auch wenn die Abenden noch schön warm sind. Der Wein reift und trägt die Süße und das Licht der Sonne in die dunkele Zeit hinein.

Die Jahreskreise Feste erinnern uns daran, dass die Natur wie ein Rad ist, das sich immer weiter dreht.

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