Nachdem sie mich schon länger angesprochen hat, nun endlich … ein Hollealtar im Druidenkreis.
Leider hab ich die drei schweren Holzkötze noch nicht da hinbekommen, die als Grundlage dienen sollen, da werde ich wohl mal meinen Liebsten fragen müssen. Schweres Holz, Sackkarre und Schnee war irgendwie nicht kompatibel

Gestern abend schon habe ich angefangen ein Männtelchen für Frau Holle zu basteln. Nähen kann man schneiden und kleben ja nicht nennen – ich glaub sie ist auch nicht ganz zufrieden damit, aber ich hab mein bestes getan.
Und eine Kerze entzündet, die die Nacht durch brannte.
Heute morgen habe ich alles in den Garten zum Hollerbusch gebracht und noch eine Gabe als Dank hinzugestellt. Milch mit Honig und ein paar Kekse… dazu einen Runenkeks von Mareike.
Hagalaz wird der Holle gefallen.

Hab dank für deinen Segen.
Ich merke immer wieder das gelebte Spiritualität, nicht mal eben nebenbei zu machen ist. Für dieses „Ritual“ habe ich jetzt mehrere Stunden vom Basteln bis zum meditativen Aufbau gebraucht.
Es ist wie im Märchen von Frau Holle. Du musst fleißig sein, die Aufgaben erledigen, das bedeutet den Göttern/dem Universum oder was auch immer, Zeit und Handlungen zu „opfern“. Dann tut das Universum auch was für dich … es gibt eine Belohnung wie bei Frau Holle für die Goldmarie.
„Ich mach’s später …“ (wenn ich mal an den entsprechenden Tagen keine Zeit habe)
„Das brauch ich nicht zu machen ….“ (weil ich ja schon so viel weiter bin …)
Das ist keine gelebte Spiritualität, das ist Komfortzone und Alibi Spirit. Wunder dich nicht, wenn deine Wünsche ans Universum dann nicht in Erfüllung gehen.
Frau Holle wartet …..
Holle fordert …
Und ich glaube nicht mal ich schaffe alles zu erfüllen. Aber ich arbeite dran ….

